Einsamkeit

9. März 2009
Autor: BiDi

Alle Rechte dieses Gedichts liegen beim Autor.

Im finstern Tal der Einsamkeit
wo jeder nur alleine ist
herrscht Dämm’rung ewiglich
Ein kleines Licht in weiter Ferne
es leuchtet mir, doch bis dahin ist’s weit
Oft schon dacht’ ich
ich hätt’s erreicht
doch immer wieder täuschen Irrlichter mich
Manchmal denke ich
niemals komm ich aus diesen Schluchten frei
doch die Hoffnung geb’ ich nicht her
Schon weitet sich die Schlucht
es hebt sich der Grund auf dem ich wandel’
Vorwärts, es geht aufwärts sag ich mir
Und von fern dringt ein Ruf zu mir:
Komm, ich warte hier
auf dich!
Diese Stimme will leiten mich aus
düstrem Jammertal
ist mir der Weg. …Und der Hall…
…verebbt…
Und wieder bleibt nur der ferne Schein der Hoffnung
Doch nun da der Weg nach oben führt
gibt es für mich kein jammern und kein Klagen
mehr, noch Zagen
Vorwärts, vorwärts drängt die Hoffnung mich
die Zuversicht gibt neue Kraft
ob den Weg ich bald geschafft?

Oh dass das Tal der Einsamkeit
bald hinter mir verblasse
dass hinter diesem Passe
das Ende meiner Suche ist.
Ach allumfassende Macht der Liebe und des Schicksals,
lass hinter diesem Gipfel der Verlassenheit
den Einen sein,
der mein Herz im Sturm erobert,
lass den Schein , der hinter dieser Kuppe lodert,
ein Feuer der Liebe sein,
in einem Herz entfacht
um auch ein zweites
zu entzünden,
und beide Herzen zu erwärmen.
Auf dass zwei Menschen einander finden
den Kranz der Liebe neu zu winden…

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