„Desi, sei gewarnt, wenn du auf diesen Wegen weiterwandelst, triffst du auf Maximilian!“
„Oh, Nigra, erschreckt mich doch nicht so!“
„Entschuldige meine Liebe, aber ich wollte dir nur dies sagen.“
„Furi, meine gütige Tochter, bist du da?“
„Für euch immer, Vater.“
„Danke, meine Liebe, du hast mich immer Stolz gemacht, deswegen will ich dich warnen, Maximilian plant eine Machtübernahme er wird bald bei dir eintreffen und dich vor die Wahl stellen!“
„Ich würde euch nie verraten mein Vater!“
Das Rauschen der Wellen war das erste Geräusch, das ich nach dem aufwachen vernahm. Ich öffnete kurz die Augen, sah mich um. Ich lag alleine auf einem Bett, zugedeckt bis über die Ohren und ich fühlte die Kälte an meinen Füßen,
231 Jahre bevor dies alles geschah machte sich einer meiner mächtigsten Söhne auf zu trinken. Maximilian, so hieß er. Mächtig und alt wie die Nacht. Zu diesem Zeitpunkt beging er seinen 1019.
Der Andrang war groß. Immer mehr Leute strömten zum Deich. Morgen fing wieder die Schule an und auch das Wetter schien heute noch mal die letzten Kräfte in seine Sonnenstrahlen zulegen. Jeder wollte wohl den letzten Tag genießen.
Der Wind aber, hatte schon einiges zugelegt. Unsere bunten Fahnen mit dem Zeichen für Dithmarschen flatterten wie wild. [...]
Eine ganze Woche ging dahin und Alan beobachtete Leonard mit wachsendem Interesse und einer stetig aufsteigenden Ahnung, was es war, das seinen Blutdurst zurückhielt, wenn er diesem Jungen begegnete.
» Was? Wo ist er? «
» Shaun, bitte. Lass uns schlafen, wir wollen doch morgen früh raus. Ich erzähl dir alles, aber jetzt nicht. Einverstanden? «
Ich konnte seine Reaktion im Dunkeln nicht sehen, bildete mir aber ein dass er nickte. Und es zog mich zu ihm hin. Ich wollte nicht alleine auf meiner Hälfte
[...]
Die Sonne war brennend heiß und strahlte mit aller Helligkeit. Es war einer dieser Tage, an denen man am liebsten draußen am See sein wollte um sich abkühlen und genießen zu können. Aber er musste ja in der Schule sitzen.
Shaun schüttelte den Kopf. » Nein, sie würde durchdrehen. «
Das verstand ich. So wie ich dann überhaupt alles verstand. Warum Shaun oft so nachdenklich war. Warum er keinen Sex haben wollte, noch nicht jedenfalls.
„Hast du schon gehört Christopher, Westlife war in der Stadt“, meinte Michael.
„Echt, und ich hab nicht mal ein Plakat gelesen, die hätte ich gerne gesehen.“
„Da muss ich dich enttäuschen, dies war privater Natur, nur geladene Gäste.“
„Schade.“
„Ich weiß wie gerne du sie hörst, aber ich habe es aus einem anderen Grund erfahren, das mit Westlife nur [...]


